DIE HERAUSFORDERUNG
Großeranstaltungen wie der Kölner Karneval machen den öffentlichen Raum gleichzeitig zur Bühne, zum Verkehrsraum und zu einem sensiblen Veranstaltungsbereich. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an den temporären Zufahrtsschutz:
- Großflächiger Zufahrtsschutz für weiträumige Innenstadtbereiche
- Freihaltung von Rettungsachsen auch bei hoher Besucherdichte
- Sichere Lenkung von Personenströmen auch bei hoher Baudichte
- Flexible Durchfahrten für Einsatz- und Organisationsfahrzeuge
- Aufbau ohne Bodenverankerung und ohne Eingriff in die Infrastruktur
- Einsatz zertifizierter Fahrzeugsperren für einen klar begrenzten Zeitraum
Gerade bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung zeigt sich, wie viel ein durchdachter mobiler Zufahrtsschutz leisten muss. Die Sperren müssen schützen, dürfen aber weder den Ablauf noch das Erlebnis der Besucherinnen und Besucher unnötig beeinträchtigen.
DIE LÖSUNG
Die Stadt Köln mietete für den Karneval die nach ISO 22343-1:2023 zertifizierten Systeme ARMIS ONE und ARMIS GO. So entstand ein mobiler Zufahrtsschutz, der auf enge Innenstadtflächen, hohe Besucherzahlen und flexible Einsatzwege abgestimmt war.
- Platzgewinn: Die geringe Eindringtiefe brachte die Fahrzeugsperren näher ans Geschehen und schuf mehr nutzbaren Raum für Besucherinnen und Besucher
- Mobile Einsatzwege: Rettungs- und Organisationsfahrzeuge konnten Sperrpunkte schnell und koordiniert passieren
- Barrierefreier Zugang: Das flache Design reduzierte Stolperstellen und erleichterte den Zugang mit Rollstuhl, Kinderwagen oder für mobilitätseingeschränkte Personen.
- Flexible Umsetzung: Die Sperren wurden für den Veranstaltungszeitraum eingesetzt und nach dem Karneval wieder zurückgebaut – ohne dauerhafte bauliche Eingriffe.
So ließ sich das Narrentreiben wirksam schützen, ohne Personenfluss, Logistik oder Atmosphäre unnötig einzuschränken.